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Auf dieser Seite finden Sie wichtige Tipps und Tricks zu Windows 98, ME, NT, 2000, XP, Vista und 7!
Tipp 1: Mehrere Partitionen einrichten!
Wenn Sie mehrere Betriebssysteme parallel zueinander einrichten wollen, so unterteilen Sie die Festplatte am besten in mehrere Partitionen (c:,
d:, e: usw.). Dadurch kommen die einzelnen Windows-Versionen nicht miteinander in Konflikt. Eine zweite oder dritte Partition sollte man auch anlegen, wenn man nur ein Betriebssystem besitzt. WĂ€hrend man auf
Partition c: zum Beispiel Windows XP installiert, speichert man persönliche Dateien oder auch Spiele auf den anderen Partitionen. Man gewinnt dadurch an Ăbersicht und verliert bei einer Neuinstallation nicht
wertvolle Daten.
Zum Partitionieren kann man beispielsweise das Programm FDISK
(fdisk.exe) verwenden. Man findet es im Ordner âCommandâ von Windows 98. Fdisk ist allerdings nicht unter Windows XP einsetzbar. Besitzt man kein Windows 98 oder Windows ME, so muss man eine Startdiskette erstellen und das Programm von dort aus starten. Images von Boot-Disketten inklusive Fdisk kann man von der Website BootDisk.info downloaden.
Bei den heutigen groĂen Festplatten ist es allerdings komfortabler, richtige Partitionsprogramme
zu verwenden. Empfehlenswert sind zum Beispiel BootIT, Cute Partition Manager (Freeware!), Easeus Partition Master, Partition Wizard sowie
Acronis Disk Director Suite. Diese sind einfacher zu bedienen und können von einer Boot-CD gestartet werden. Eine Formatierung einzelner
Partitionen ist mit diesen Programmen ebenfalls möglich.
Auch Windows XP
bietet eine Funktion zum Partitionieren. Dazu gehen Sie ĂŒber "Systemsteuerung, Verwaltung, Computerverwaltung" zur "DatentrĂ€gerverwaltung". Mit einem Rechtsklick auf eine bestehende Partition kann diese gelöscht werden. AnschlieĂend klickt man wieder mit der rechten Maustaste auf den nun nicht zugeordneten Bereich und wĂ€hlt "Neue Partition". Die primĂ€re Partition (Laufwerk C:) kann auf diese Weise jedoch weder gelöscht noch in ihrer GröĂe geĂ€ndert werden. Dies ist nur bei erweiterten Partitionen oder einer zweiten Festplatte möglich. Vorsicht: SĂ€mtliche Daten, die sich auf diesen Partitionen befinden, gehen dabei verloren!
Wenn mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner eingerichtet werden sollen, ist es empfehlenswert, zuerst das Àltere (z.B. Windows XP) und dann
das neuere (z.B. Windows 7) zu installieren. Dadurch ist sichergestellt, dass man beim Start des PCs die Auswahl zwischen zwei Betriebssystemen erhÀlt (Dualboot-Funktion).
Tipp 2: Alle verfĂŒgbaren Updates fĂŒr Windows installieren!
Updates und Bugfixes fĂŒr Windows 95, 98, ME, 2000, XP, Vista und 7 kann man sich z.B. auf folgenden Seiten herunterladen:
Tipp 3: Die neuesten GerÀtetreiber installieren!
Die auf den Installations-CDs vorhandenen Treiber fĂŒr Motherboard, Maus, Soundkarte, Drucker, Scanner, Modem usw. sind meistens veraltet.
Deshalb sollte man von der Homepage des Herstellers unbedingt die aktuellsten Treiber herunterladen!
Eine groĂe Auswahl an Treibern (auch fĂŒr Ă€ltere GerĂ€te) bietet die Seite Driverguide.com.
Tipp 4: Autoplay-Funktion deaktivieren!
Nervt einen das automatische Abspielen von CDs, sobald sie in die Laufwerks-Schublade eingelegt werden, so sollte man sich TweakUI
herunterladen. Mit diesem kleine Programm kann man noch eine Vielzahl weiterer Einstellungen von Windows verÀndern! Um die Autoplay-Funktion zu deaktivieren, klickt man in TweakUI auf My Computer, dann AutoPlay und Types.
Tipp 5: Windows XP das Spionieren abgewöhnen!
Um Windows die âPhone Homeâ-Funktionen abzugewöhnen, sollte man am besten XP-Antispy einsetzen. Dieses Programm enthĂ€lt auch einige Einstellungen, die
das System beschleunigen, z.B. âSchnelles Herunterfahren aktivierenâ und âMaximal mögliche Verbindungen zu einem HTTP-Server auf 10 erhöhenâ.
Tipp 6: Firewall installieren!
Die Firewall von Windows ist alles andere als perfekt. Sie filtert nur eingehenden Traffic, aber keinen der nach drauĂen geht. Sind erst einmal
Trojaner ins System eingedrungen, können sie diese Schwachstelle nutzen, um unbemerkt eine Verbindung ins Internet aufzunehmen. Daher sollte man eine separate Firewall wie zum Beispiel ZoneAlarm Pro installieren. Diese verhindert, dass Hacker per Internet Zugriff auf den PC erhalten und Software auf dem Computer ungewollt Verbindung zum Hersteller aufnimmt. Von Zonealarm gibt es auch die kostenlose Version ZoneAlarm Free, die jedoch im Vergleich zur Vollversion nur ĂŒber eingeschrĂ€nkte Einstellungsmöglichkeiten verfĂŒgt.
Wer nicht viel Geld in eine Firewall investieren möchte, kann zu der Sunbelt Personal Firewall greifen. Sie bietet einen fast ebenso guten Schutz wie teurere Produkte.
Auf der Website AuditMyPC.com kann man ĂŒbrigens testen, wie zuverlĂ€ssig die eigene Firewall funktioniert.
Tipp 7: Spyware entfernen!
Spyware nistet sich im Betriebssystem ein und versucht das Surfverhalten des PC-Anwenders auszuspÀhen. Das folgende Programm verhindert dies:
Ăbrigens installiert sich Spyware jedesmal, wenn man etwas ausgiebiger im Internet surft. Es ist deshalb ratsam, Ad-aware öfters die
Festplatte scannen zu lassen oder (noch besser) hÀufig alle Cookies und temporÀren Internetdateien zu löschen!
Tipp 8: Windows beschleunigen!
Windows XP ist sehr auf Komfort und gute Optik ausgelegt, weniger auf Schnelligkeit. In der Systemsteuerung kann man jedoch einige Einstellungen
vornehmen, die das System erheblich beschleunigen:
Anzeige: Unter Designs âWindows klassischâ auswĂ€hlen, unter Darstellung-Effekte alle Effekte ausschalten
Energieoptionen: Ruhezustand deaktivieren, da diese Funktion
nur unnötig Platz auf der Festplatte verbraucht
Ordneroptionen: Herkömmliche Windows-Ordner verwenden, jeden
Ordner in einem eigenen Fenster öffnen. Unter Ansicht die âAnsichtoptionen fĂŒr jeden Ordner speichernâ, âAutomatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchenâ, âErweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblendenâ und âGeschĂŒtzte Systemdateien ausblendenâ deaktivieren. âInhalte von Systemordnern anzeigenâ und âAlle Dateien und Ordner anzeigenâ aktivieren
System: Unter Erweitert-Systemleistung auf âEinstellungenâ klicken und die visuellen Effekte fĂŒr optimale Leistung anpassen. Unter Systemwiederherstellung die Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren
Taskleiste und StartmenĂŒ: âTaskleiste immer im Vordergrund
haltenâ deaktivieren, klassisches StartmenĂŒ verwenden
Tipp 9: Attribute in Windows dauerhaft anzeigen lassen!
Im Gegensatz zu Windows 98 und NT âvergisstâ Windows XP bei jedem Start des Datei-Explorers,
dass die Option âDateiattribute anzeigenâ aktiviert wurde. Mit folgendem Trick kann man dies umgehen:
Datei-Explorer öffnen, auf Ansicht-Details auswĂ€hlen... gehen und âAttributeâ markieren. Nach dem Klick auf OK im MenĂŒ auf Extras-Ordneroptionen... gehen und unter Ansicht den Button âFĂŒr alle ĂŒbernehmenâ anklicken. Auf die gleiche Weise kann man auch andere Einstellungen dauerhaft speichern, z.B. dass der Explorer immer die
Statusleiste anzeigen soll! Um die Statusleiste sehen zu können, einfach auf Ansicht gehen und dann âStatusleisteâ aktivieren.
Tipp 10: Unnötige Programme vom Systemstart ausschlieĂen!
Einige Programme (z.B. Virenscanner) haben die Angewohnheit, gleich beim Start des Betriebssystem aktiv werden zu wollen. Dies verschwendet
nicht nur unnötig Ressourcen, sondern kann auch zur Verlangsamung des Systems fĂŒhren. Im ungĂŒnstigsten Fall wird sogar die korrekte Installation bzw. AusfĂŒhrung anderer Programme verhindert. Es gibt jedoch
Programme, mit denen man kontrollieren kann, was beim Start geladen werden soll und was nicht: Startup Manager.
Tipp 11: Systemstart bei installierter Netzwerkkarte beschleunigen!
Hat man eine Netzwerkkarte in seinem PC installiert, um z.B. ĂŒber T-DSL ins Internet zu gehen, hat man ein Problem: Es dauert viel lĂ€nger als
frĂŒher, bis der Rechner Windows vollstĂ€ndig lĂ€dt. Es gibt jedoch einen einfachen Trick, um dies zu beheben:
Windows 98: In der Systemsteuerung âNetzwerkâ
doppelklicken. FĂŒr die Bindung TCP/IP -> Netzwerkadapter eine private IP-Adresse eintragen, am besten 192.168.0.1. Unter Subnet Mask 255.255.255.0 eingeben.
Windows XP: In der Systemsteuerung âNetzwerkverbindungenâ
doppelklicken. AnschlieĂend âLAN-Verbindungâ mit der rechten Maustaste anklicken und Eigenschaften auswĂ€hlen. Internetprotokoll (TCP/IP) anklicken, dann Eigenschaften. Als IP-Adresse 192.168.0.1 und als Subnetzmaske 255.255.255.0 eintragen.
Tipp 12: Windows entrĂŒmpeln!
Nach der Installation von Programmen bleiben oft temporĂ€re Dateien auf der Festplatte zurĂŒck. Diese können durchaus einige hundert Megabyte
betragen. Möchte man wertvollen Speicherplatz zurĂŒckgewinnen, sollte man die Dateien folgender Ordner löschen:
- C:\Dokumente und Einstellungen\[Benutzername]\Lokale Einstellungen\Temp
- C:\Windows\Cache
- C:\Windows\Downloaded Installations
- C:\Windows\Temp
Im Windows-Verzeichnis (C:\Windows) kann man zusÀtzlich Speicherplatz gewinnen, wenn man alle $NT-Uninstall-Ordner löscht! Ein Nachteil dabei
soll jedoch nicht verschwiegen werden: Die betreffenden Windows-Updates können nicht mehr deinstalliert werden.
Mehr als 350 Megabyte kann man sparen, wenn man die Dateien im Verzeichnis C:\Windows\System32\Dllcache löscht. Es handelt sich dabei um
Dateikopien, die dazu dienen, gelöschte oder verÀnderte Systemdateien automatisch zu ersetzen. Falls wirklich einmal eine wichtige Systemdatei verÀndert werden sollte, muss man eben im Bedarfsfall die
Installations-CD einlegen. Dies ist zwar etwas umstĂ€ndlich, dafĂŒr gewinnt man jedoch erheblich Speicherplatz auf der Festplatte!
Nach der Installation des Service Pack 3 (SP3) fĂŒr XP werden alle entpackten Dateien des Service Packs (etwa 470 Megabyte) im Verzeichnis
C:\Windows\Servicepackfiles gespeichert. Dadurch ist sichergestellt, dass Windows XP beschÀdigte oder verÀnderte Systemdateien automatisch durch die Dateien des Service Pack 3 ersetzen kann. Hat man sich eine
Windows XP CD mit integriertem SP3 erstellt, kann man die Dateien dieses Ordners bedenkenlos löschen. Falls wirklich einmal eine wichtige Datei durch ein anderes Programm ersetzt werden sollte, muss man lediglich
die Windows XP SP3-CD einlegen.
Tipp 13: Grafikkarte tunen!
Möchte man in Spielen eine bessere Performance erzielen, sollte man zu Tools wie aTuner oder Rivatuner greifen. Mit ihnen kann man beispielsweise die vertikale Synchronisation (VSync) deaktivieren, die QualitĂ€tseinstellungen des Treibers regeln oder die Grafikkarte ĂŒbertakten.
Tipp 14: Festplatte regelmĂ€Ăig defragmentieren!
Im Laufe der Zeit fragmentiert die Festplatte immer mehr. Dies bedeutet, dass Dateien zunehmend in kleine Fragmente zerteilt gespeichert werden.
Das verlangsamt natĂŒrlich die Festplatte, da diese Dateien nicht mehr an einem StĂŒck lesen oder schreiben kann. Aus diesem Grund sollte man sie öfters defragmentieren. In Windows XP startet man das
Defragmentierungsprogramm ĂŒber den Button Start, geht dann auf Alle Programme, anschlieĂend auf Zubehör, Systemprogramme und Defragmentierung. FĂŒhrt man die
Defragmentierung hÀufiger aus, sollte man jedoch zu separaten Programmen wie Diskeeper oder O&O Defrag greifen, da diese erheblich schneller sind.
Tipp 15: Temperatur der CPU verringern!
Mit Hilfe von Programmen wie CPUIdle lÀsst sich die Temperatur des Prozessors merklich reduzieren. Diese schicken ihn immer dann in den Ruhemodus, wenn er gerade nichts zu tun hat. Die Performance des Systems wird dadurch nicht negativ beeinflusst.
Tipp 16: Festplattenperformance bei BX-Mainboards beschleunigen!
Besitzt man noch ein altes Mainboard mit Intels BX-Chipsatz, so kann man die Performance der Festplatte unter Windows XP deutlich steigern, wenn
man den Busmaster-Treiber des Intel Application Accelerator installiert. Da dieser Treiber jedoch zuvor umstĂ€ndlich entpackt werden muss, habe ich die nötigen Dateien in folgende Zip-Datei gepackt: Intel.zip. Nach dem Entpacken dieser Datei geht man folgendermaĂen vor:
In der Systemsteuerung âSystemâ doppelklicken. AnschlieĂend auf Hardware, dann auf GerĂ€te-Manager klicken. Unter âIDE ATA/ATAPI-Controllerâ den ersten Eintrag doppelklicken (z.B. Intel(r) 82371AB/EB PCI-Bus-Master IDE Controller). Unter Treiber auf âAktualisieren...â klicken, dann auf âSoftware von einer Liste oder einer bestimmten Quelle installieren (fĂŒr fortgeschrittene Benutzer)â. Den zu installierenden Treiber selbst wĂ€hlen. Auf âDatentrĂ€ger...â klicken und den Pfad der zuvor entpackten Intel.zip angeben (z.B. c:\temp). Den nun folgenden Warnhinweis ignorieren und den Treiber installieren.
Tipp 17: Die Tuning.reg bzw. XPTuning.reg ausfĂŒhren!
Anstatt regelmĂ€Ăig mĂŒhsam mit Programmen wie X-Setup mein System zu optimieren, habe ich zwei kleine Dateien erstellt, die diese
Einstellungen automatisch in die Registry eintragen. Alles was dazu nötig ist, ist nur ein einfacher Doppelklick. Windows wird dadurch nicht nur schneller, sondern gewinnt auch an Komfort (z.B. wird die
Aufklappzeit von MenĂŒs verringert, es werden geöffnete Fenster beim Verschieben mit der Maus angezeigt und Windows wird schneller beendet). Bei Bedarf können die Standard-Einstellungen von Windows ĂŒber die
Tuning-Undo.reg bzw. die XPTuning-Undo.reg wieder hergestellt werden. Bitte vor der Verwendung die jeweilige FAQ durchlesen.
Tuning.reg 1.4 (fĂŒr Windows 98/ME/NT): Download
FAQ
XPTuning.reg 1.9 (fĂŒr Windows 2000/XP):
Download FAQ
Tuning-Undo.reg (fĂŒr Windows 98/ME/NT):
Download
XPTuning-Undo.reg (fĂŒr Windows 2000/XP): Download
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Letzte Aktualisierung am 25 Januar, 2010.
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